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Fritzlar

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Fritzlar ist eine Kleinstadt und ein wirtschaftliches Mittelzentrum im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen in Deutschland. Die Entstehung der Stadt geht auf eine Kirchen- und Klostergründung durch Bonifatius zurück. Die Dom- und Kaiserstadt gilt als der Ort, an dem sowohl die Christianisierung Mittel- und Norddeutschlands (mit dem Fällen der Donareiche um 723 durch Bonifatius), als auch das mittelalterliche Deutsche Reich (mit der Wahl von Heinrich I. zum König der Deutschen auf dem Reichstag von 919) ihren Anfang nahmen. Der Name Fritzlar ist abgeleitet von der ursprünglichen Bezeichnung Friedeslar = Ort des Friedens.

 

Geografische Lage


Fritzlar liegt im nordhessischen Bergland etwa 25 km (Luftlinie) südwestlich von Kassel, am Südrand der „Fritzlarer Börde“ (Naturraum Nummer 343.23) und oberhalb der „Fritzlarer Ederflur“ (Naturraum Nr. 343.211), am Nordufer der Eder.

Die nähere Umgebung der Stadt ist durch fruchtbare Ackerböden und zahlreiche, meist bewaldete Basaltkuppen geprägt, von denen viele mit mittelalterlichen Burgen oder deren Ruinen „gekrönt“ sind; dazu gehören unter anderem Gudensberg, Homberg, Felsberg, Burg Heiligenburg, Altenburg, Jesberg und Naumburg.

 

Nachbargemeinden


Fritzlar grenzt im Norden an die Stadt Naumburg, die Gemeinde Bad Emstal (beide im Landkreis Kassel) und die Stadt Niedenstein, im Osten an die Städte Gudensberg und Felsberg, im Süden an die Gemeinde Wabern und die Stadt Borken, im Südwesten an die Gemeinde Bad Zwesten (alle im Schwalm-Eder-Kreis), sowie im Westen an die Stadt Bad Wildungen und die Gemeinde Edertal (beide im Landkreis Waldeck-Frankenberg).


Video

Bauwerke

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Theater

  • SCALA Varieté-Theater im historischen Baudenkmal


Museen

  • Geschichts- und Heimatmuseum im Hochzeitshaus
  • Dommuseum mit Domschatz und dem bedeutenden Kaiser-Heinrich-Kreuz


Bauwerke

  • Stiftskirche St. Peter („Dom“, um 1085/90)
  • Gotische Stadtkirche (ehem. Minoritenklosterkirche, 1244)
  • Stadtmauer und Wehrtürme (12.–14. Jahrhundert)
  • Grauer Turm, mit Museum (13. Jahrhundert)
  • Rathaus (von 1109, ältestes Amtshaus Deutschlands)
  • Marktplatz mit Rolandsbrunnen und ehemaliger Münze
  • Hochzeitshaus (um 1580/90), größter Fachwerkbau in Nordhessen, darin seit 1956 ein Museum für Vor- und Frühgeschichte, Volkskunde und Stadtgeschichte
  • Kurien (14.–15. Jahrhundert)
  • Fachwerkhäuser (15.–18. Jahrhundert)
  • Ehemaliges Kloster der Franziskaner (Minoriten) (13. Jahrhundert), heute Hospital
  • Kloster der Ursulinen (1719), heute Gymnasium
  • Katharinenkirche (um 1300), ehemalige Klosterkirche der Augustinerinnen und Ursulinen
  • Fraumünsterkirche
  • Deutschordenshaus
  • Hardehäuser Hof
  • Warten (Wachttürme außerhalb der Stadt)
  • Dorfkirche Werkel mit Stockhausens Glasbild „Stockhausens Christus der Weltenrichter“

Stadtplan

Hautmenuboutton Fullscreen2 Cible Basmenuboutton

Veranstaltungen

Ausflugsziele in der näheren Umgebung


  • Büraberg (Burg und Kloster aus dem 7. und 8. Jahrhundert, konservierte Ausgrabungen, Brigidakirche, Kreuzweg)
  • Steinzeitsiedlung bei Geismar
  • Steinkammergrab oder Galeriegrab bei Züschen (etwa 2000 v. Chr.)
  • Bad Wildungen mit Schloss Friedrichstein
  • Felsberg mit Felsburg
  • Heiligenberg (bei Gensungen)
  • Gudensberg mit Obernburg (Gudensberg)
  • Borken, mit dem Hessischen Braunkohle Bergbaumuseum
  • Bad Zwesten
  • Homberg (Efze)
  • Schloss Waldeck und Edersee
  • Schloss Garvensburg im Ortsteil Züschen
  • Fritzlar liegt an der Deutschen Märchenstraße, die von Hanau über Fritzlar nach Bremen führt.

Regelmäßige Veranstaltungen


  • Fasching, mit Rosenmontagszug
  • Pferdemarkt (Viehmarkt und Volksfest), zweites Wochenende im Juli
  • Hockeyturnier mit öffentlicher Feier, Ende Oktober
  • Kulturwochen vor dem Dom, im August

Bücherempfehlungen

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fritzlar aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie DokumentationGNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 UnportedCreative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (KurzfassungKurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der AutorenListe der Autoren verfügbar.

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