Goslar ist eine Stadt im deutschen Land Niedersachsen. Sie hat den Status einer großen selbständigen Stadt und ist Kreisstadt des Landkreises Goslar.

Goslar zählt zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO.

 

Geographische Lage

Die Stadt liegt zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes mit dem Rammelsberg und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Im Westen wird Goslar durch den Steinberg und im Osten durch den Sudmerberg begrenzt. Durch Goslar fließt die Gose bzw. Abzucht, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre. Die nächstgelegenen größeren Städte sind im Nordwesten Hildesheim (50 km), im Norden Salzgitter (30 km), im Nordosten Wolfenbüttel (35 km) und Braunschweig (50 km) sowie im Osten Magdeburg (100 km), im Südosten Nordhausen (70 km) und im Südwesten Göttingen (70 km).

 

Video

Bilder

 

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Bauwerke

Museen


  • Goslarer Museum mit romanischem Krodoaltar des ehemaligen Goslarer Domes und Goslarer Evangeliar von 1240 des Klosters Neuwerk.
  • Bergbaumuseum Rammelsberg (Weltkulturerbe)
  • Museum des späten Mittelalters (im Zwinger)
  • Mönchehaus Museum Goslar
  • Stadtarchiv Goslar mit Wechselausstellungen
  • Zinnfiguren-Museum
  • Musikinstrumente- und Puppenmuseum
  • Zwinger
  • Heimatstube Hahnenklee

 

Bauwerke

 

  • Romanische Kaiserpfalz mit Goslarer Kaiserstuhl
  • Marktplatz mit gotischem Rathaus, darin der Huldigungssaal
  • Kaiserringhaus (ehemaliges Kämmereigebäude an der Ostseite des Marktplatzes mit romanischen Kellergewölben, das Glockenspiel mit Figurenumgang zeigt die mühsame Arbeit der Bergleute im Rammelsberg)
  • Zwinger (Goslar) (Befestigungsturm mit 6,5 Meter starken Mauern aus dem Jahre 1517, heute Museum, Restaurant und Ferienwohnungen)
  • Großes Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter)
  • Kleines Heiliges Kreuz
  • Domvorhalle (der Stiftskirche St. Simon und Judas, Goslarer Dom)
  • Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel)
  • St. Aegidienkapelle
  • Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521)
  • St. Annenhaus (ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488)
  • Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie Siemens aus dem Jahre 1693)
  • Lohmühle (frühes 16. Jahrhundert)
    • evangelische Marktkirche St. Cosmas und Damian
    • evangelische Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg)
    • evangelische Stephanikirche (Barockkirche)
    • evangelische Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch)
    • katholische St.-Jakobi-Kirche, romanische Kirche (1073), Langhaus und Chor gotisiert, seit der Reformation evangelisch, seit 1803 katholisch
    • Klauskapelle
    • Stiftsruine St. Georg auf dem Georgenberg
    • barocke Stiftskirche St. Georg in Grauhof
    • Kloster Riechenberg
    • zahlreiche historische Wohnbauten aus Fachwerk bzw. Stein
    • Geburtshaus des Hermann Moritz von Sachsen
    • Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor)
    • neuromanisches Bahnhofsgebäude
    • neuromanisches Gebäude vom Ratsgymnasium Goslar
    • Hirsch-Apotheke
    • Odeon Theater
    • Ruine St. Petri auf dem Petersberg
    • Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee
    • Jüdischer Friedhof in der Glockengießerstraße

 

Stadtplan

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Veranstaltungen

 

  • Goslarer Hansetage:
    Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt.
  • Verleihung des Paul-Lincke-Rings:
    Alle zwei Jahre wird der Ring an einen bedeutenden deutschen Unterhaltungsmusiker verliehen.
  • Verleihung des Goslarer Kaiserrings:
    Der Kaiserring der Stadt Goslar zählt zu den international bedeutendsten Kunstpreisen. Seit 1975 vergibt die Stadt Goslar und der „Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar e. V.“ jährlich die ideelle Auszeichnung an zeitgenössische und internationale Künstler.
  • Internationaler Altstadtlauf:
    Traditionsreicher Lauf für Jung und Alt über verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt.
  • Walpurgismarkt:
    Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzplätzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars „schaurige Wirklichkeit“. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum.
  • Walpurgisnacht in Hahnenklee
  • Goslarer Tage der Kleinkunst:
    Jährliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson und vieles mehr für 10 Tage nach Goslar holt.
  • Schützen- und Volksfest:
    Das Goslarer Schützenfest auf dem 86.000 m² großen Osterfeld ist eines der größten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 größten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei große Feuerwerke und drei Ausmärsche sorgen für die große Attraktivität des Goslarer Schützenfestes bis weit über den Nordharz hinaus. Des Weiteren locken rund 20 Fahrgeschäfte für Jung und Alt sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Schützenfest ist der traditionelle Krammarkt, „Lumpengasse“ genannt, angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 Händler.
  • Kunsthandwerkermarkt:
    Zwischen Großem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware über die Schulter schauen.
  • Altstadtfest:
    Die große Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren Bühnen gibt es Live-Musik.
  • Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald:
    Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 Händler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Glühweinwirte und Gastronomen jährlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird.
  • Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz:
    Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen jährlich in Goslar statt. Sie werden in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hannover ausgerichtet. Die Studierenden aus aller Welt erhalten zwei Wochen lang Unterricht bei Professoren der Hochschule. Viele Konzerte in dieser Zeit zeugen vom hochklassigen Niveau der Meisterkurse.
  • Internationale Goslarer Klaviertage:
    Der Meisterkurs für Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an.
  • Niedersächsische Energietage (NET):
    Unter Federführung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums fanden die „Niedersächsischen Energietage“ im Jahr 2007 in Hannover ihren Auftakt. Seit 2008 werden sie unter Federführung des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen in Goslar veranstaltet. Sie sind Teil eines Gesamtkontextes, mit dem Niedersachsen seine besonderen Stärken und Kompetenzen im Zusammenhang mit Innovationen und Energie sichtbar machen und weiter ausbauen will. Durch einen intensiven Austausch und eine fachübergreifenden Zusammenarbeit sollen die Akteure neue Ideen entwickeln, den Wissens- und Technologietransfer auf allen relevanten Energiefeldern optimieren und idealerweise gemeinsame Projekte zwischen Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Fachbehörden initiieren und durchführen.

Tourismus

 

Touristeninformation:

 

Spezielle Angebote für Fachwerkfreunde:

 

Bücherempfehlungen

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