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Marburg-Biedenkopf (5)

Foto By Hydro (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der heutige Bau wurde in den ersten Jahren 1802 bis 1806 errichtet, nachdem der steinerne Vorgängerbau der Gemeinde zu klein und obendrein baufällig geworden war. Eine von der Landesregierung der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt genehmigte Kollekte erbrachte nicht genug, um den geplanten und genehmigten steinernen Neubau zu vollenden. Die Gemeinde ignorierte daraufhin die amtliche Anweisung, aus Stein zu bauen, und baute den zweiten Stock ohne Genehmigung aus Holz. Eine Ortsbesichtigung am 1. August 1805 durch den Kirchen- und Schulrat für das Oberfürstentum Gießen befand zwar, dass die Gemeinde in eigenmächtiger und sträflicher Weise den zweiten Stock aus Holz verfertigt habe, dass dies aber ohne beträchtlichen Schaden nicht mehr abzuändern sei, und dass die Regierung der Gemeinde die Bauzuschüsse sperren solle.

 

 

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By Hydro (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die evangelische Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Allna, einem Ortsteil der Gemeinde Weimar im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen).

Das Gebäude wurde 1782 von Johann Georg Blecher aus Achenbach als Fachwerkkirche errichtet. Es ist mit einem Haubendachreiter bekrönt. Das Westportal ist reich beschnitzt.

 

 

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Das Schenkbarsche Haus, auch Schenckbar'sches Haus oder Schenkenschanz'sches Haus genannt, ist das älteste Haus der Stadt Biedenkopf in Hessen in der Straße Bei der Kirche 8-9. Über einem mittelalterlichen Gewölbe, das um 1180, zur gleichen Zeit wie die Stadtmauer und die erste Kirche des Ortes, als „villa Biedencap“ errichtet wurde, erheben sich fünf Stockwerke. Die beiden unteren wurden laut einem Brief der landgräflich-hessischen Kanzlei 1491 auf landgräflichen Befehl errichtet. Die drei heutigen oberen Stockwerke sind 1610 von Amtmann Schenkbar, nach dem das Haus benannt worden ist, aufgesetzt worden.

Architektur

Das dreigeschossige Gebäude mit Zwerchhaus erhebt sich über einem Bruchsteinsockel. Es ist in Ständerbauweise errichtet und hat ein schiefergedeckes Giebeldach. Obergeschoss und Giebeldreiecke der Stirnseite sind ebenfalls verschiefert. Die in der Höhe und in der Fachwerkkonstruktion differierenden Seiten der unteren Stockwerke - deutlich zu unterscheiden von der Aufstockung im 17. Jahrhundert - lassen auf unterschiedliche Bauphasen der beiden ersten Geschosse schließen.

Geschichte

Seine historische Bedeutung erlangte das Schenkbarsche Haus aus den mehrfachen Auslagerungen von Institutionen aus Marburg nach Biedenkopf. So wurde, aus Angst vor der Pest, 1563 das Pädagogium der Universität nach Biedenkopf verlagert und 1611 der Sitz hessischen Landesregierung ebenfalls dorthin verlegt. Im Dreißigjährigen Krieg brachen die Schweden das Dach des Hauses ab und setzten ihre Kanonen darauf, um die Burg, in der die Kaiserlichen lagen, zu beschießen. Als einziges Haus Biedenkopfs überstand das Schenkbarsche Haus alle Stadtbrände und Brandschatzungen. Daher zählt das Schenkbarsche Haus nicht nur zu den denkmalgeschützten Häusern Hessens, sondern zu dessen Kulturdenkmalen.

Für die behutsame Restaurierung erhielten die Besitzer des Hauses 2012 den hessischen Denkmalschutzpreis

 

Das Museum

Seit 2010 birgt das Schenkbarsche Haus das Ikonenmuseum Biedenkopf und ein Textilmuseum.

Das Ikonenmuseum Biedenkopf bietet Besuchern die Möglichkeit, sich über russische und griechische Ikonen des 16. bis 19. zu informieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Erläuterung der bildlichen Umsetzung zentraler orthodoxer Theologie liegt. Hier findet sich aber auch eine ansehnliche Sammlung von Stücken, die die Herstellung von Ikonen und Ikonenbeschlägen verdeutlichen, wie Übungsbretter aus Malschulen und Matrizen für Ikonenbeschläge. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ikonenrestaurierung. Das Textilmuseum zeigt wertvolle gestickte Textilien aus Asien und dem präkolumbianischen Amerika, womit es die Textilausstellung hessischer Textilien im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf ergänzt.In den architektonisch bedeutsamen Teilen des Hauses werden den Besuchern die Besonderheiten des Ständerbaus erklärt. Da während der Freilegungsarbeiten 2009 zahlreiche architektonische Details gefunden wurden, die die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses Hauses verdeutlichen, wurden die besonders interessanten Wände und Decken offen belassen. Das Schenkbarsche Haus dient jetzt auch als Abschluss der baugeschichtlichen Stadtführungen durch Biedenkopf, um die Technik des Ständerbaus und die grundsätzliche Konstruktionsweise eines Fachwerkhauses vor Augen zu führen.

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