Das Museum des Kysuce-Dorfes (slowakisch Múzeum kysuckej dediny) ist ein Freilichtmuseum im Norden der Slowakei. Es befindet sich in Nová Bystrica, Ortsteil Vychylovka, circa 44 Kilometer von der Stadt Žilina.
Das Museum bemüht sich, die Lebensweise der Landschaft Kysuce, aus der zweiten Hälfte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu präsentieren. Es ist bekannt vor allem durch die Spitzkehren-Waldbahn Vychylovka, die in der Vergangenheit Landschaften Kysuce und Orava miteinander verband. In Gegenwart ist es die einzige funktionierende historische Spitzkehren-Waldeisenbahn in Europa.

Das Dorfmuseum Kysuce wurde 1981 eröffnet. Die Exposition besteht von 34 Gebäuden – aus verschieden Teilen des Kysuce. Die Ausstellung ist in der Verwaltung von Kysuce-Museum in Čadca. Der Grundstein wurde am 11. Oktober 1974 gelegt. Zur Errichtung des Museums halfen die Bemühungen, die Volksarchitektur des von Staudamms Nová Bystrica überfluteten Gebietes zu retten, insbesondere jene von den ehemaligen Gemeinden Riečnica und Harvelka.
Das Museum umfasst eine Fläche von ca. 40 ha und nutzt die Vielfalt der Landschaft. Vor dem eigentlichen Aufbau des Museums, gingen in den 1950er Jahren zahlreiche Erforschungen der Volksarchitektur im Okres Čadca voran. Die meisten Objekte stammen aus dem östlichen Kysuce: Riečnica, Harvelka, Zborov nad Bystricou und Klubina.

vychylovka.sk/

 

 

 

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Freigegeben in Freilichtmuseum EU-Ost

Das kulturhistorische Museum Bunge westlich von Fårösund auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland zeigt primär bäuerliches Leben der Vergangenheit.

Die ersten Bauernhäuser kamen im Jahre 1908 im Zusammenhang mit einer Flurbereinigung nach Bunge. Einige der archaischen Bauten bei Biskops sollten abgerissen werden. Der Lehrer Th. Erlandsson (1869–1953) weckte das Interesse der Inselbewohner für ihre Erhaltung. Ein Verein wurde gegründet und die Kirche stellte das Gelände zur Verfügung. Heute ist Bunge eines der größten Freilichtmuseen Schwedens.

Das übrige Museum besteht aus drei Bauernhöfen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert (im Aufbau) sowie Beispielen jener Gebäude, die zu gotländischen Bauernhöfen gehörten.

www.bungemuseet.se/

 

 

 

 

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Freigegeben in Freilichtmuseum EU-Nord

Das Museum Erve Kots ist ein kleines Freilichtmuseum mit Pfannkuchenrestaurant, Konferenzzentrum und Brauerei in Lievelde (Gemeinde Oost Gelre), Provinz Gelderland, Niederlande. Direkt neben dem Museum liegt eine Käserei mit einem Shop mit regionalen Produkten, welche aber nicht zum Museumskomplex selbst dazugehört.

Geschichte

Ursprünglich war Erve Kots ein Gasthaus. Zu der Zeit des achtzigjährigen Krieges gegen Spanien hatte Prinz Friedrich Heinrich von Oranien bei der Belagerung von Groenlo hier sein Hauptquartier. Das Gasthaus, später Bauernhaus, wurde von der Familie bis 1936 Henry Vomit erworben. Ein Modell der Gräben die bei der Belagerung um Groenlo herum entstanden findet sich im neuen Museumsgebäude.

Beschreibung

Das Museum zeigt das Leben von Bauernfamilien mit Bediensteten und Tieren aus der Region Achterhoek. Dabei wird sowohl die Arbeit mit den Haustieren als auch die häusliche Textilarbeit der Bäuerin dargestellt. Zu sehen sind mehrere mit originalen Gerätschaften eingerichtete Bauernhöfe und eine Mühle. Es weiteren gibt es ein mit Dampfmaschinen betriebenes Sägewerk, das als Museumsanlage in Stand gehalten wird.

museumervekots.nl/

 

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Freigegeben in Freilichtmuseum EU-West

Das Lettische Freilichtmuseum (lettisch Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs) liegt in einem Waldgebiet am Jugla-See in der lettischen Hauptstadt Riga. Es wurde 1924 gegründet, von den skandinavischen Freilichtmuseumsgründungen beeinflusst, beherbergt heute 118 Gebäude der Volksarchitektur und ist damit eines der größten Freilichtmuseen Europas.

Die ursprüngliche Idee war von den vier Regionen Lettlands Kurland, Semgallen, Livland und Lettgallen je ein Bauernhaus und Gebäude für unterschiedliche Handwerke aufzubauen. Das Museum wurde 1932 eröffnet. 1939 waren 40 Gebäude aufgebaut, 2013 waren es 118 Gebäude vom Ende des 17. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Darunter befinden sich mehrere Windmühlen und Holzkirchen. Etwa 3000 Ausstellungsstücke werden darin gezeigt. Die gesamte Sammlung zählt etwa 114.000 Objekte. Neben den in das Museum übertragenen Gebäuden sind auf dem Museumsgelände zwei Gebäude, davon ein Fischerhaus in situ erhalten.
Das Museum ist das ganze Jahr geöffnet und bietet im Sommer wie im Winter verschiedene Benutzeraktivitäten und Veranstaltungen an. Im Winter kann man im Museum Langlaufen und Schlitten fahren. Seit 1971 findet alljährlich ein großer Handwerkermarkt statt. Das ganze Jahr über werden traditionelle Feste gefeiert.

www.brivdabasmuzejs.lv

 

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Freigegeben in Freilichtmuseum EU-Ost

Das Freilichtmuseum „Etar“ ist ein Freilichtmuseum in Bulgarien, 8 km südlich des Stadtzentrums von Gabrowo, im gleichnamigen Gabrowoer Stadtviertel Etara[Anmerkung 2]. Etar (bulg. Етър) ist der alte Name des Flusses Jantra, am Oberlauf der Jantra, an dem auch Gabrowo und das Freilichtmuseum liegen, wird er häufig mit seinem alten Namen bezeichnet. Das Museum ist das einzige Freilichtmuseum in Bulgarien, liegt am Rand des „Balgarka“ Naturparks, etwa auf halber Strecke zwischen der Parkgrenze und der Stadt Gabrowo und zählt zu den 100 nationalen touristischen Objekten des Landes, die vom Bulgarischen Tourismusverband aufgelistet wurden. Im Museum wird der bulgarische Alltag, die Kultur und die alte traditionelle Handwerkskunst gezeigt, sowie die bulgarische Architektur vor ca. 300 bis 150 Jahren.

Geschichte

Das Museum hat das Ziel volkstümliche bulgarische Traditionen zu erhalten und wurde ab 1963 unter der Leitung von Lasar Donkow aufgebaut und am 7. September 1964 eröffnet. Die in situ erhaltene Wassermühle Karadschejka aus dem Jahre 1780 wurde dafür umfassend renoviert und mit anderen Gebäuden ergänzt, die teils im Original von anderen Orten herangeschafft wurden und teils originalgetreue Nachbauten sind. Seit 1971 hat er den Status eines Nationalen Monuments.

Beschreibung

Das Museum erstreckt sich über 7 ha und beherbergt 50 Objekte. Neben Bauern- und Handwerkerhäusern sind dies Nebengebäude, Brunnen, Brücken, Backöfen, eine Kirche mit Schule, ein Uhrenturm und eine Mosaikwand. Die Häuser sind aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt, im typische Stil der Architektur der bulgarischen Wiedergeburt: Sie sind zweistöckig und besitzen typischerweise viele Fenster, Erker mit geschnitzten Holzbalken und Holzbalkone. Fünfzehn rekonstruierte Häuser dieser Art bilden die sogenannte „Geschäftsstraße“.
Eine Besonderheit des Museums ist die in Bulgarien einmalige Sammlung von verschiedenartigen wassergetriebenen technischen Anlagen, die insgesamt 10 voll funktionstüchtige Objekte umfasst. Darunter befinden sich eine Getreide- und eine Walkmühle, eine Sägemühle, eine Besatzweberei sowie Drechselwerkstätten zur Produktion von Holzschüsseln und Holzweinflaschen.

 

deutsch: etar.org/index-de.htm

 

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Foto: „Etura Gabrovo 1“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons.

Freigegeben in Freilichtmuseum EU-Ost

Bokrijk ist das Freilichtmuseum der belgischen Region Flandern. Das Museum liegt 7,5 km westlich von Genk – etwa in der Mitte zwischen den belgischen Städten Genk und Hasselt in der Provinz Limburg im flämischen Teil von Belgien.
Das Gelände des heutigen Museums wurde im Jahr 1938 von der Provinz Limburg auf Betreiben des Gouverneurs Hubert Verwilghen erworben. Seine Idee einer Verbindung von Kultur und Natur konnte aber erst ab 1953 mit dem Beginn der Errichtung des Freilichtmuseums durch den Gouverneur Luis Roppe umgesetzt werden. Dabei sollte verhindert werden, dass Gebäude von kulturellem und historischen Wert im Zuge der veränderten Wohnbedürfnisse der Nachkriegszeit verschwinden.
Das Freilichtmuseum wurde offiziell am 12. April 1958 eröffnet. Joseph Weyns war der Inspirator und erster Kurator des Museums. Durch eine Änderung der Gesetzgebung in Belgien und Flandern dürfen Gebäude von historischem Wert heute (2014) nur noch in situ erhalten werden, was bedeutet, dass das Museum nicht mehr durch Originalgebäude vergrößert werden kann.
Das Freilichtmuseum besitzt 140 authentische historische Gebäude, kleinere Gebäude wie Backöfen oder Geflügelställe nicht mitgezählt. Das älteste Gebäude stammt aus dem Jahre 1507. Überwiegend handelt es sich um landwirtschaftliche Gebäude vom späten 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Neben Bauernhöfen finden sich wichtige Gebäude des täglichen Dorflebens wie Schulen, Kirchen, Gasthöfe und Handwerkerwerkstätten.
Die Museumsdörfer[Bearbeiten] Das Museum besteht aus drei Museumsdörfern mit jeweils einem Dorf für die Regionen Ost- und Westflandern Haspengau Kempen.

www.bokrijk.be

 

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Foto:„Bokrijk haspengouw“ von Bokrijkbart Bart Bosmans - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Freigegeben in Freilichtmuseum EU-West

Das LVR-Freilichtmuseum Kommern und Rheinische Landesmuseum für Volkskunde in Kommern/Eifel in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ist mit über 95 ha eines der größten Freilichtmuseen Europas mit rund 67 historischen Gebäuden aus der preußischen Rheinprovinz.

Geschichte

Die Planungen zu einem Freilichtmuseum im Rheinland gehen zurück bis in die 1950er Jahre. Um den Standort bewarben sich rund 30 Städte und Gemeinden zwischen Aachen, Köln und dem Ruhrgebiet, darunter Duisburg, Krefeld, Rheydt und das damals noch selbstständige Kommern (heute Stadtteil von Mechernich). Die Wahl von Kommern am 28. März 1958 in einer Stichwahl gegen Krefeld soll auf den damaligen Gemeindevorstand Kommerns, Norbert Leduc, zurückgegangen sein. Das Museum wurde am 20. Juli 1961 eröffnet. Leiter des Museums ist seit 2007 Dr. Josef Mangold.

Museum

Rund 67 Gebäude wie Bauernhöfe, Windmühlen, Werkstätten, dörfliche Gemeinschaftsbauten wie Schul- und Backhaus, Tanzsaal und Kapelle wurden je nach ihrer Herkunft aus dem Gebiet der ehemaligen preußischen Rheinprovinz bzw. den früheren in diesem Gebiet gelegenen Territorien zu vier Baugruppen zusammengefasst. Äcker, Bauerngärten und Obstwiesen runden das Ganze ab. Die Objekte kommen vorrangig aus dem Westerwald/Mittelrhein-Gebiet, aus Eifel/Voreifel, vom Niederrhein und aus dem Bergischen Land und stellen das Leben ab dem 15. Jahrhundert dar. Im Aufbau befindet sich eine weitere Baugruppe „Marktplatz Rheinland“, die das ländlich-kleinstädtische Leben des Rheinlandes, das Wohnen und Arbeiten von den 1950er bis in die 1980er Jahre zeigen soll. Damit entwickelt sich das LVR-Freilichtmuseum Kommern auch zu einem Museum der alltagskulturellen Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus zeigt das Museum als „Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde“ Dauer- und Wechselausstellungen.

Das LVR-Freilichtmuseum Kommern bietet ein Jahresprogramm mit rund 70 Sonderveranstaltungen: Großveranstaltungen sind der jährlich vom Karsamstag bis einschließlich Weißen Sonntag stattfindende „Jahrmarkt anno dazumal“, die im August stattfindende und mit vielseitigem Programm verbundene „ZeitBlende“ mit Rückblick auf das, was jeweils 50 Jahre zuvor im Rheinland und in der Welt los war, "Nach der Ernte“ am 3. oder 4. Septemberwochenende und der „Advent für alle Sinne“ am ersten Advent-Wochenende. Ein Schwerpunkt des Museums ist das Programm der lebendigen Geschichtsvermittlung. Unter dem Motto „Gespielte Geschichte“ begegnen Akteure den Besucherinnen und Besuchern in der Ersten Person als historisch nachweisbare Persönlichkeiten oder „Alltagsmenschen“ aus einer bestimmten Zeit und sozialen Situation und „ziehen“ die Museumsgäste in die Vergangenheit. Dabei wechseln die Kommerner Museums-Akteure nicht in die Dritte Person, um den Museumsgästen sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Zusammenhänge, in die ihre Rolle eingebettet ist, zu erklären.

 

www.kommern.lvr.de

 

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Urheber der Fotos von links nach rechts

Foto 1: von Old family photo of me and my dad at Kommern, taken by my mom. [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Foto 2 & 3: von Hans WeingartzLeonce49 at de.wikipedia [CC-BY-SA-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)], vom Wikimedia Commons

 

Freigegeben in Nordrhein Westfalen

Das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß (Mecklenburgisches Volkskundemuseum Schwerin-Mueß) liegt im 1936 nach Schwerin eingemeindeten ehemaligen Fischer- und Bauerndorf Mueß direkt am Südufer des Schweriner Sees. Das Freilichtmuseum informiert über die Lebensweise der mecklenburgischen Landbevölkerung vom 17. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Die meisten der im Museumsgelände befindlichen Bauten stammen aus dem alten Dorfkern. Diese historisch gewachsene Dorfanlage blieb über Jahrhunderte bis heute nahezu unverändert.Die zirka 5,5 Hektar umfassende Museumsanlage umfasst siebzehn Gebäude und Objekte, die zu besichtigen sind. Den Mittelpunkt des Museums stellt die kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg entstandene Büdnerei mit Hofanlage und Scheune dar.

Weitere Objekte sind die Hirtenkarten, die Dorfschmiede, die Dorfschule aus dem Jahr 1888 mit dem Dorflehrergarten, ein Spritzenhaus und ein Ausstellungsbereich zur Binnenfischerei. Über früher bedeutende 100 Nutzpflanzenarten, davon rund 50 verschiedene Obstsorten, die seit dem 19. Jahrhundert in Mecklenburg angebaut wurden, werden hier erhalten.

 

Zum Internetauftritt

 

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Urheber der Fotos von links nach rechts

Foto 1,2: von Niteshift (Diskussion) (self taken photo) [Public domain], via Wikimedia Commons

Foto 3: By Niteshift (self taken photo) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Foto 4: von Jed (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Freigegeben in Mecklenburg Vorpommern

Klosteranlage und Freilichtmuseum

Am Rande des Ortes Kloster Veßra mündet die Schleuse in die Werra. Unweit der Mündung liegt das ehemalige Prämonstratenserkloster Veßra. In dem von einer Mauer umgebenen, etwa sechs Hektar großen Klosterhof ragt die Ruine der Klosterkirche St. Marien auf, dem bedeutendsten romanischen Baudenkmal im Gebiet zwischen Rhön, Grabfeld und Rennsteig. Um die Klosterruine gruppieren sich weitere Gebäude der ehemaligen Klosteranlage wie die Torkirche, die Klausur und ein Rest des Kreuzgangs.

Die Gründung des Klosters geht auf den Hennebergischen Grafen Gotebold II. († 1144) und seine Ehefrau Liutgard zurück. 1138 wurde die Kirche durch Otto von Bamberg geweiht. Drei Jahre später erhielt das Kloster die päpstliche Bestätigung. Jahrhundertelang war Veßra das Hauskloster der Grafen von Henneberg, der in diesem Gebiet bis 1583 herrschenden Dynastie. Im Verlauf der hennebergischen Reformation 1543 wurde das Kloster schrittweise säkularisiert und nach dem Tod des letzten Abts 1573 in eine landesherrliche Domäne umgewandelt; über Jahrhunderte bestand dort auch ein Gestüt. Die Klosterkirche wurde lange Zeit als Scheune benutzt und brannte 1939 aus.

Nach über vierhundertjähriger Nutzung als landesherrliche, später staatliche Domäne und ab 1953 als Sitz einer LPG bekam Kloster Veßra 1975 mit dem Einzug des Agrarhistorischen Museums des Bezirkes Suhl wieder eine kulturelle Funktion. Seit 1990 beherbergt die ehemalige Klosteranlage das Hennebergische Museum Kloster Veßra, in der sich die Gebäude der Kloster- und Domänenzeit mit den dorthin umgesetzten ländlichen Wohn-, Wirtschafts- und Kommunalbauten zu einem Freilichtmuseum verbinden.

www.museumklostervessra.de

 

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Urheber der Fotos von links nach rechts:

Foto 1 & 2 & 4: Presse03 aus der deutschsprachigen Wikipedia [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], vom Wikimedia Commons

Foto 3:  von CSvBibra (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Freigegeben in Thüringen

Fotos siehe unten

Das Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof ist ein 1976 gegründetes Freilichtmuseum in Konz (Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz). Das Museum befindet sich auf einer Anhöhe über dem Moseltal im Stadtteil Konz-Roscheid an der Gemarkungsgrenze zu Trier. Seine Aufgabe ist die Darstellung der Volkskultur der Region um Mosel und Saar, wozu Eifel, Hunsrück und das Saarland ebenso gehören wie Teile Luxemburgs und Lothringens. Es zählt mit 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und 22 Hektar Freigelände zu den größten deutschen Volkskundemuseen. Von überregionaler Bedeutung sind die Ausstellungen Eine kleine Welt in Zinn, Spielzeug aus aller Welt und Takenplatten. Träger des Museums ist der Verein Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz e. V. mit über tausend Mitgliedern.

 

Das Freigelände des Museums hat eine Größe von 22 Hektar, wobei in etwa gleichem Umfang Ausbaureserven zur Verfügung stehen. Das Gelände umfasst zwei Baugruppen, die Museumsfelder, die Streuobstwiesen, verschiedene Gärten, technische Denkmäler und Bienenstöcke. Der Hunsrückweiler besteht aus zehn Fachwerkhäusern und einem Backhaus aus dem Hunsrück. Bereits 1974 wurde das Dorfrathaus von Gödenroth als erstes neues Gebäude in das Museum übertragen. Mit dem Innenausbau der Schule aus Würrich wurde der Ausbau des Hunsrückweilers 2008 vorläufig abgeschlossen. Häuser von besonderem Interesse sind:

  • Das Dorfrathaus aus Gödenroth war das erste Gebäude, das im Freilichtmuseum errichtet wurde. Es ist beispielhaft für die Rathäuser in den evangelischen Gemeinden des Hunsrücks. Katholische Gemeinden unterstanden dem Kurstaat Trier und von diesem wurde keine gemeindliche Selbstverwaltung geduldet. Das Erdgeschoss wurde zeitweise als Armenhaus der Gemeinde genutzt. Die Remise nebenan diente zunächst als Kleintierstall, später zur Unterbringung der Feuerlöschgeräte.
  • Das Schulhaus aus Würrich ist das älteste in das Museum translozierte Gebäude. Das Holz des Fachwerks wurde im Frühjahr 1680 geschlagen und verbaut. Das Haus war anfangs einstöckig und diente wohl von Anfang an als Schule und Lehrerwohnung. Da es keine Bilder oder genaue Beschreibungen vom Aussehen von Schulräumen im späten 17. Jahrhundert gibt, war es nicht möglich, einen Schulraum aus dieser Zeit zu rekonstruieren. Im Untergeschoss befindet sich eine Ausstellung zum Thema Schule, im Obergeschoss eine Ausstellung zum Thema „Konservierung von Lebensmitteln“. Das Schulhaus wurde 1996 am Originalstandort abgebaut. Im Mai 2000 konnte Richtfest gefeiert werden. Danach diente das Haus zur Demonstration des Fachwerkbaus und für entsprechende Schulklassenprojekte. Die für Schulklassen zu gefährlichen Arbeiten in den oberen Stockwerken wurden 2007 durch Museumsmitarbeiter und Fachfirmen durchgeführt und das Haus 2008 ausgestattet und für das Publikum geöffnet.
  • Seit Gründung des Museums bestand der Wunsch, ein Backhaus im Hunsrückdorf aufzubauen. Erst nach jahrelanger Suche konnte ein geeignetes Objekt gefunden werden. Es handelt sich um ein kleines einstöckiges Schieferbruchsteingebäude. Das Innere besteht aus einem Raum, dessen hinteres Drittel der Backofen einnimmt. Ursprünglich gehörte es fünf Backgenossen, die es 1932 in Eigenleistung erbauten. Beim Abbau stellte sich heraus, dass nicht nur Ofensteine für das Mauerwerk verwendet wurden, sondern auch zerbrochene Sandsteintröge und anderes Abfallgestein.
  • Das Haus Schug oder auch Schuche Haus, wie es genannt wurde, ist ein Fachwerkhaus mit zweiraumtiefen Grundriss. Solche Wohngebäude können seit dem 18. Jahrhundert als charakteristisch für den östlichen Hunsrück gelten. Das Innere des Hauses ist als Haus eines Nebenerwerbswebers eingerichtet.
  • Bei dem Haus Trappitschens handelt es sich um ein für den Vorderen Hunsrück typischen zweiraumtiefen Bau aus der Zeit um 1830. Bei einem größeren Umbau 1915 wurden unter anderem die ursprünglich vorhandenen Krüppelwalme entfernt, so dass das Gebäude sein heutiges durch das Satteldach bestimmtes charakteristisches Aussehen erhielt. Im Museum wurde das Gebäude im Zustand der frühen 50er Jahre eingerichtet, einer Zeit also, in der sich das Wirtschaftswunder allenfalls andeutete. Das Mobiliar zeigt dann auch eine eigenartige Mischung aus älteren Möbelstücken, die noch von vor dem Krieg stammten, und typischen 50er-Jahre-Möbeln.
  • Das Haus Molz ist das Haus eines für Hunsrücker Verhältnisse wohlhabenden Bauern. Aufgrund des frühen Todes seines Erbauers wurde es seit 1875 nur noch sporadisch in Notzeiten bewohnt und blieb so ohne gravierende Umbauten erhalten. Das Haus war im Zweiten Weltkrieg Außenstelle eines Kriegsgefangenenlagers, hauptsächlich für französische Kriegsgefangene. Eine thematische Ausstellung hierzu befindet sich im Flur des Hauses. Im Obergeschoss wurde nach alten Fotografien die Vergitterung der Fenster und die Ausstattung des Schlafraums mit aus rohem Holz zusammen gezimmerten Betten für die Kriegsgefangenen rekonstruiert.
  • Das benachbarte Haus Klaesjes ist wesentlich einfacher gebaut und eingerichtet. Es war das Haus eines Schweinehirten, später das eines Schneiders.
  • Zur untersten Schicht in der sozialen Hierarchie eines Dorfes gehörten die Bewohner des Hauses Franz, das im Museum als Schmiede eingerichtet ist. Das Gebäude war ursprünglich ein Haus eines Tagelöhners am Dorfrand von Irmenach. Dessen Tochter bekam drei uneheliche Töchter. Ihre 1800 geborene Tochter bekam ihrerseits eine uneheliche Tochter. Auch diese bekam – kaum zwanzigjährig – eine Tochter, ohne verheiratet zu sein. Sie lebten von kleinen Dienstleistungen für Dorfbewohner, waren Botenfrauen, verkauften Butter auf dem Markt in Traben-Trarbach und arbeiteten möglicherweise auch als Prostituierte. Erst 1928, nach dem Tod seiner letzten Besitzerin, wurde das Haus zur Schmiede umgebaut.

www.roscheiderhof.de

 

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Urheber der Fotos von links nach rechts:

Foto 1und 2  von Dorothea Witter-Rieder (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Foto 3 und 4: von Dorothea Witter-Rieder (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

 

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