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MAP Nordhessen

Bad Arolsen

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Bad Arolsen (bis 1997 Arolsen) ist eine Kleinstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen (Deutschland).

Die Stadt war von 1655 bis 1918 Residenzstadt der Grafen und Fürsten von Waldeck-Pyrmont und danach bis 1929 Hauptstadt des Freistaates Waldeck, bevor dieser seine Selbständigkeit durch den Anschluss an Preußen verlor.

Namensgeber für die heutige Stadt Bad Arolsen war das im Jahre 1131 gegründete ehemalige Augustinerinnen-Stift Aroldessen.

In manchen der zur Stadt Arolsen 1974 eingemeindeten Dörfern wird zum Teil noch das aussterbende niederdeutsche Waldecker Platt gesprochen.

 

Geografische Lage und Landschaft

 

Bad Arolsen liegt mit seinen Stadtteilen am Nordrand des nordhessischen Mittelgebirgsraums ungefähr 45 Kilometer westnordwestlich von Kassel im Waldecker Land. Im Waldecker Wald erstreckt es sich am Nordrand des Langen Walds auf 286 m ü. NN.

Die Kernstadt befindet sich zwischen den Bächen Bicke (auch Biek genannt) im Norden und Thiele im Süden, die in die südlich und später östlich an der Stadt vorbeifließende Aar münden. Letztere ist ein westlicher Zufluss der Twiste, an der unweit östlich der Stadt der Twistesee liegt. In diese wiederum mündet etwas außerhalb des Stadtgebiets die den südöstlichen Stadtteil Landau passierende Watter.

Die nordwaldeckische Landschaft um Bad Arolsen, die nur spärlich industrialisiert ist, hat hügeligen Charakter mit ausgedehnten Laub- und Nadelwaldbeständen. Trotzdem ist die landwirtschaftliche Nutzung durch Ackerbau, Viehzucht und Waldwirtschaft deutlich ausgeprägt.

 

Video

Bauwerke

Museen

 

Für Kunstfreunde interessant ist das „Museum Bad Arolsen“, das in insgesamt fünf über die Stadt verteilten Gebäuden Kunstsammlungen präsentiert. Im „Christian-Daniel-Rauch-Museum“ im Marstall werden zahlreiche Skulpturen als Leihgaben der „Alten Nationalgalerie“ in Berlin zusammen mit Werken von Christian Daniel Rauch gezeigt. Das „Christian-Daniel-Rauch-Geburtshaus“ ist Werken, Werkzeugen und Erinnerungsstücken aus dem Leben des Künstlers gewidmet.

 

Schreibersches Haus 


Das „Schreibersche Haus“ bietet unter anderem Gemälde und graphische Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert aus der Malerdynastie um Wilhelm von Kaulbach. Der Festsaal, von Johann Friedrich Valentin gestaltet, gehört mit seinen Schnitzereien zu den schönsten Hessens.

 

Kaulbachhaus


Das „Kaulbachhaus“, Geburtshaus des Historienmalers und Illustrators Wilhelm von Kaulbach, gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Es beherbergt Gemälde und graphische Arbeiten der Arolser Malerfamilie und eine originale Schreinerwerkstatt.

 

Residenzschloss


Das Residenzschloss bietet zusätzlich zu den eigenen Besichtigungsmöglichkeiten wechselnde Kunstausstellungen.

 

Weitere Museen

  • Heimatmuseum in Mengeringhausen,
  • Heimatstube in Helsen,
  • Waldecker Spielzeugmuseum in Massenhausen
  • Museum für Frühlings- und Osterbräuche in Schmillinghausen

Stadtplan

folgt später

Veranstaltungen

Jährliche Veranstaltungen
  • Seit 1985 werden die überregional bekannten Arolser Barock-Festspiele im Festspielhaus „Fürstliche Reitbahn“ präsentiert.
  • Seit 1985 findet zudem der Traditionelle Bad Arolser Ostermarkt und seit 2007 am Ostersonntag das Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen auf dem Festplatz Königsberg statt.
  • Jährlich, in der ersten Augustwoche wird der Arolser Kram- und Viehmarkt, der heute eines der größten Volksfeste Nordhessens ist, mit Gewerbeschau und dem traditionellen Viehauftrieb am Freitag Vormittag, auf dem Königsberg ausgetragen. 2010 bereits zum 280. Mal.
  • Internationaler Bad Arolser Twistesee-Triathlon jedes Jahr Mitte/Ende August
  • Landauer Kram- und Viehmarkt im Stadtteil Landau
  • Twistesee-Adventsmarathon jeweils am Samstag vor dem ersten Advent
  • Weihnachtsmarkt – an vier Tagen auf dem Kirchplatz im Stadtzentrum. Neben den üblichen Marktständen und Fahrgeschäften wird auf mehreren Bühnen Live-Musik geboten.
Sonstige Veranstaltungen
  • Im Jahr 2003 war Bad Arolsen Ausrichter des 43. Hessentags.
  • Am 6. und 7. Juli 2007 und vom 9. bis 12. Juli 2008 fanden die beiden ersten „Magic Circle Festivals“ in der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne in Mengeringhausen statt.
  • Alle sieben Jahre ist der Ortsteil Mengeringhausen Austragungsort des traditionellen großen Freischießens. Die nächste Veranstaltung ist für 2014 vorgesehen.

 

Bücherempfehlungen

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